Heizkamin
 
Die Geschichte des Feuers

Offene Feuerstellen dienten Jahrhunderte lang als Hauptquelle zum Heizen der Wohnstätten. Was heute noch romantisch ist, hat ökologisch und ökonomisch betrachtet jedoch bedenkliche Nachteile. Denn 85% der Wärme entweichen hier ungenutzt. Darüber hinaus entzieht das offenen Feuer dem Wohnzimmer 200 bis 500 m³ Luft pro Stunde. Fortschritte waren also dringend nötig.

 
Kachelofen

Kaminofen

Gartengrill

Pelletofen


Eine revolutionäre Neuerung

Vor fast 40 Jahren kam Hafnermeister Walter Rüegg auf die Idee, die offene Feuerstelle mittels Glasscheibe zu schließen. Er schätzte zwar die Annehmlichkeiten des Feuers, erkannte aber auch dessen Umweltbelastung. Seine Erfindung führte dazu, dass bei dieser Verbrennung nur noch 30 bis 50 m³ Luft benötigt wurden, rund zehnmal weniger als zuvor. Das schützende Glas entsprach einer beispiellosen Neuerung, die später von anderen Herstellern kopiert wurde.  
 


Heizkamin Foto 1
Zwei Versionen der Heizkamine werden angeboten:

1. Heizen durch Konvektion
Der nach dem Konvektionsprinzip funktionierende Heizkamin gibt seine Wärme, mit oder ohne Ventilator, über die Luftströmung in den Wohnraum ab.

2. Heizen durch Wärmeabstrahlung
Bei den Strahlungsgeräten wird die Wärme über eine Speichermasse in den Wohnraum abgegeben. Die nur langsam, aber kontinuierlich steigende Temperatur erzeugt eine außerordentliche wohltuende Wirkung; die auch nach dem Erlöschen des Feuers noch längere Zeit anhält.

 

Heizkamin Foto 2
Heizkamin Skizze 1 
Heizkamin Foto 3
Die Technik findet sich auch in der Luft

Die wichtigsten Innovation der letzten Jahre ist die Integration des Nachbrennsystems in den Kamineinsätzen. Diese Verfahren ermöglicht eine optimierte Leistung und schützt die Umwelt.

Ein effizientes und ausgereiftes System:
Der Verbrennungsvorgang vollzieht sich in zwei Phasen. Im geschlossenen Feuerraum findet die eigentliche Verbrennung statt, die herrliche Flammen zeigt. Die Abgase gelangen danach in die Nachverbrennungs- kammer, wo sie mit Sauerstoff angereichert werden. Dieses Gemisch entzündet sich augenblicklich, wobei 700 bis 900°C erreicht werden: eine enorme Energie, die sich sofort in Heizwärme verwandelt. Bei diesen Temperaturen verbleiben kaum noch umweltverschmutzende Substanzen. Die so gereinigten Abgase wandern nun durch den besonders leistungsstarken Wärmetauscher: Hier geht ihre Temperatur auf 200 - 250°C zurück.

Heizkamin Skizze 2

Maximale Leistungskapazität, minimale Verschmutzung

Das Ergebnis läßt aufhorchen: Dank dieses ausgeklügelten Verfahrens erreichen die Heizkamine einen durchschnittlichen Wirkungsgrad bis zu 80%. Mit 2,5 - 3,5 kg Holzverbrauch pro Stunde erhält man eine Wärmeleistung von 8 - 11 kW. Dank dieser hervorragenden Verbrennungstechnik können die im Moment in Europa strengsten Umweltbestimmungen für Holzfeuerungen eingehalten werden, z.B.: Regensburger Werte, Stuttgarter Werte, Steiermärkische Verordnung.

 
Weitere Heizkamine finden Sie hier:


Heizkamin Foto 3

 

Heizkamin Foto 5